Unfallversicherung für Arbeitnehmende.

Arbeitnehmende sind gegen Berufs- und Nichtberufsunfälle versichert. Nichtberufsunfälle sind Unfälle, die sich in der Freizeit ereignen.

Merkblatt zur Unfallversicherung (.pdf / 137.1 kB)

Versicherungschutz

Der Versicherungsschutz beginnt mit Arbeitsantritt und endet mit dem 31. Tag nach dem Tag, an dem der Anspruch auf mindestens den halben Lohn aufhört. Die Versicherung gilt weltweit. Die Nichtberufsunfallversicherung kann freiwillig durch den Abschluss einer Abredeversicherung verlängert werden.

Versicherungsleistungen

Die Versicherungsleistung setzt sich aus Sachleistungen (.pdf / 36.5 kB)  und Geldleistungen (.pdf / 174.5 kB)  zusammen. Im Falle grober Fahrlässigkeit, bei Vergehen oder Verbrechen sowie im Fall, dass der Versicherte sich wissentlich in aussergewöhnliche Gefahren begeben hat, kommt es zu Kürzungen der Geldleistungen (.pdf / 105.0 kB) .

Schadenmanagement

Nach einem Unfall begleiten und beraten wir Sie, bis Sie die Arbeit wieder aufnehmen beziehungsweise bis die unfallbedingte Heilbehandlung abgeschlossen ist. Gegebenenfalls koordinieren wir Leistungen mit anderen Sozialversicherungen. Zur Abklärung der Leistungspflicht oder bei länger dauernder Arbeitsunfähigkeit sprechen wir mit Ihnen zu Hause oder am Arbeitsplatz. Bei Bedarf begleiten wir Sie nach einem Unfall mit einem Case Management (.pdf / 258.5 kB) .

Arbeitslosigkeit

Arbeitslose mit Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung sind bei der Suva automatisch gegen Unfall versichert. Arbeitslose mit einem Zwischenverdienst müssen die Berufs- und Nichtberufsunfälle an Arbeitstagen der Unfallversicherung des Zwischenverdienst-Arbeitgebers melden.

Gegenstand der Versicherung

Als Unfall gilt laut Gesetz «die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat» (Artikel 4, ATSG). Die Bezeichnung «ungewöhnlich» bezieht sich auf die äussere Ursache, nicht aber auf die vielleicht aussergewöhnlichen, schwerwiegenden Folgen. Der äussere Faktor ist ungewöhnlich, wenn er den Rahmen des Üblichen in einem Lebensbereich überschreitet. Bestimmte Verletzungen werden wie Unfälle betrachtet. Es sei denn, eine Erkrankung oder Degeneration ist die Ursache (UVG 6, Absatz 2). 

 

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